Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern

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Interner Belegungsplan

17.10.2019 - 12:02

Tageslosung

Losung für Donnerstag, den 17.10.2019:
Wenn du deinem Nächsten etwas verkaufst oder ihm etwas abkaufst, soll keiner seinen Bruder übervorteilen.
(3. Mose 25,14)
Lehrtext für Donnerstag, den 17.10.2019:
Alles nun, was ihr wollt, dass euch die Leute tun sollen, das tut ihr ihnen auch! Das ist das Gesetz und die Propheten.
(Matthäus 7,12)
© Evang. Brüder-Unität, Herrnhuter Brüdergemeine
Weitere Informationen finden Sie hier.

Jahreslosung

Suche Frieden und jage ihm nach!
(Psalm 34,15)

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Erlangen-Johanneskirche

Im Saal des Gemeinschaftshauses hielt Dekan Dr. Künneth einen Abschiedsgottesdienst.

Die neue Kirche erwies sich, wie Schieder es gewünscht hatte, als "Quellort geistlichen Lebens im Erlanger Sand".

Die ersten Pfarrer waren die Stadtvikare Alfred Wehrmann (1951 - 1953, später Dekan in Kitzingen) und Dr. Hans-Peter Alt (1954 - 1959, später Schulpfarrer im Raum München). Unter Wehrmann wurde ein Posaunenchor und eine Pfadfindergruppe gegründet. Wehrmann verließ die Gemeinde zum Jahresende 1953. Sein Nachfolger Peter Alt konnte nach mehreren Sammlungen über die Johanneskirche hinaus drei Glocken für die Kirche anschaffen (1954 wurde der Taufstein aufgestellt), die Kreisdekan Julius Schieder am 2. Advent 1955 weihte. Der neugewählte Landesbischof Dr. Hermann Dietzfelbinger hielt die Festpredigt.

Ein an das Pfarrhaus (Schallershofer Str. 13) angebauter Gemeinderaum wurde Mitte 1955 zum Treffpunkt für Unterricht, Bibelstunden und sonstige Veranstaltungen. Statt der üblichen 30 - 40 Personen besuchten jetzt regelmäßig 100 - 120 Menschen den Sonntagsgottesdienst. Nur auf eine Orgel mußten die Kirchgänger weiter warten.

Etwa die Hälfte der Einwohner im Sprengelbezirk war katholisch. Für sie wurde 1964 die selbständige katholische Pfarrei St. Heinrich gegründet.

Mit Verfügung des Landeskirchenrats in München vom 17.3.1955 wurde im Anschluss an die Kirchengemeinde Erlangen-Altstadt (Stadtvikariat) eine Tochterkirchengemeinde Erlangen-Johanneskirche gebildet, die die Ortsfluren Alterlangen, Büchenbach und Kosbach umfaßte.

Das Bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus verlieh mit Entschließung vom 3.1.1956 der neu gebildeten Tochterkirchengemeinde die Eigenschaft einer Körperschaft des öffentlichen Rechts. Jetzt durfte ein eigener Kirchenvorstand gewählt werden, der am 15.3.1956 erstmals zusammentrat. Die Zahl der Gemeindeglieder betrug etwa 1.600.

Der wachsenden Bedeutung der Johannesgemeinde trug der Landeskirchenrat dadurch Rechnung, dass er mit Wirkung vom 1.8.1956 unter Aufhebung des Stadtvikariats bei der Pfarrei Erlangen-Altstadt ein sog. Exponiertes Vikariat Erlangen-Johanneskirche errichtete, das nun direkt dem Dekan unterstand. Mit Urkunde vom 19.9.1960 errichtete der Landeskirchenrat unter Aufhebung des Exponierten Vikariats Erlangen-Johanneskirche eine Evangelisch-Lutherische Pfarrei Erlangen-Johanneskirche. Gleichzeitig wurde die Tochterkirchengemeinde Erlangen-Johanneskirche zur Pfarrkirchengemeinde Erlangen-Johanneskirche erhoben. Die Gemeinde hatte rund 3.000 Seelen und umfaßte das gesamte Stadtgebiet westlich der Regnitz.